Jugendliche sind besonders gefährdet


Während in Asien und Afrika junge Mädchen und Frauen im Alter zwischen 15 – 19 Jahren hauptsächlich an gesundheitlichen Problemen während der Schwangerschaft und Geburt sterben, sind es im europäischen Raum andere Ursachen.

Hundertausende, meist männliche Jugendliche, verlieren im Straßenverkehr durch Alkohol und Drogeneinfluss ihr Leben – oft in Verbindung mit Fahrfehlern durch überhöhte Geschwindigkeit und Selbstüberschätzung.

Ein weiteres Faktum ist die Ernährung. Sie ist oft zu fett- und zuckerhaltig, so dass es zu Übergewicht mit den typischen Folgeerkrankungen kommt. Neben den Problemen mit den Gelenken stellen sich auch Herz-Kreislauf-Beschwerden ein, die langfristig zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen können.

Auf der anderen Seite werden die dokumentierten Fälle von Depressionen und Ängsten immer mehr, ausgelöst durch Internetmobbing, Sexting usw. Diese massiven Störungen im psychischen Gleichgewicht können dann in einem Suizid enden.

Auch die Gewalt unter Jugendlichen hat deutlich zugenommen. Die Opfer tragen häufig schwerere Verletzung davon, die langwierige physische Behandlungen nach sich ziehen.

Die Täter werden in eine unsichere Welt entlassen bzw. schlecht darauf vorbereitet, die zu bewältigen anscheinend nur mit Drogen gelingt.  Mehrfach geschehen die Taten schon unter Rauschmitteleinfluss. Ein Teufelskreis, der sich immer schneller dreht.

(JS)